Mobil ins Internet gehen ist ein aktueller Trend, den immer mehr Laptopbesitzer verfolgen. Statt sich wie früher eine teure DSL Leitung zu leisten und dann nur zuhause über WLAN ins Netz zu gehen, muss heutzutage nicht mehr sein. Wer sich für einen Surf Stick entscheidet, kann seinen Internetzugang überall dort nutzen, wo er auch mit dem Notebook arbeitet bzw. wo er auch Mobilfunkempfang hat. Der Stick wird einfach über den USB Port angeschlossen und ist sofort einsatzbereit. Durch die Nutzung des Mobilfunknetzes ist man unabhängig von einer festen physischen Leitung und benötigt auch keine WLAN Netze im Coffee-Shop um die Ecke mehr.

Was ist beim Kauf eines Surfsticks zu beachten?
Die wichtigste Entscheidung ist die Wahl eines Prepaid oder Flatrate-Tarifes. Wie schon von Handyverträgen bekannt, sind die Vorteile unterschiedlich, je nachdem, wie das eigene Nutzungsverhalten ist. Eine Daumenregel besagt: Wenn ich jeden Tag online bin und viel Surfe und herunterlade, benötige ich eine Datenflatrate. Wer nur einzelne Tage überhaupt online geht oder nur Webseiten ansurft und Emails liest, der wird mit einem Prepaidtarif besser fahren

Welche Anbieter sind zu empfehlen?
Es gibt nicht den besten Anbieter oder Tarif. Die Netzbetreiber T-Mobile, Vodafone, o2 und E-Plus bieten alle sowohl Flatrates als auch Prepaid-Tarife an. Interessant können aber auch die Tarife der Discounter sein. So nutzt z.B. mobook das Netz von Vodafone, bietet aber komplett andere Tarife an. Ein Mobiles Internet Vergleich ist in jedem Fall zu empfehlen, um den bestmöglichen, individuellen Tarif zu finden.

Was ist noch zu beachten?
Bei mobilen Datentarifen sind Flatrates nicht im eigentlichen Sinne als solche zu verstehen. Es ist daher darauf zu achten, ab welchem Datenvolumen die Bandbreite automatisch heruntergeregelt wird. Standards bei Verträgen sind hierbei die Grenzen 100 Megabyte, 1 Gigabyte und 5 Gigabyte. Nach heutigem Stand ist mobook der einzige Anbieter, der bereits eine Flatrate mit Drosselung bei 10 Gigabyte anbietet.
Weiterhin ist es sinnvoll, auf die Netzgeschwindigkeit zu achten. Die Netze der 4 Betreiber sind unterschiedlich gut ausgebaut und damit auch unterschiedlich schnell. T-Mobile ist damit, dank der Deutschen Telekom als Konzernmutter, in Deutschland noch der führende Anbieter. Vodafone ist die knappe Nummer 2. o2 plant größere Investitionen, ist jedoch schon deutlich hinter den beiden Marktführern. E-Plus ist mit deutlichem Abstand dahinter auf dem letzten Platz. Derzeit kann man das Netz von E-Plus nicht guten Gewissens empfehlen. In der Zukunft kann sich das, bei entsprechend umfangreichen Investitionen, auch wieder ändern.

Kommentare (1)

Hallo, der Transparenz wegen vorweg: Ich bin als freier Mitarbeiter von BASE/EPlus im Internet unterwegs, um Infos zu Thema Datennetz zu liefern.

Ein Wort zur Qualität des E-Plus-Datennetzes: E-Plus weiß, dass sein Netz, das auch von BASE, blau.de, Simyo, aldi talk, nettokom und vielen anderen genutzt wird, nicht den besten Ruf hat. Darum baut E-Plus seit Monaten das bestehende Highspeed-Netz (bis 7,2 MBit/s) massiv aus (Abdeckung, Kapazität, Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit). Zudem werden täglich HSPA+-Stationen für Geschwindigkeiten von 21,6 MBit/s eingerichtet.

Dass die Ausbaumaßnahmen Wirkung zeigen, belegt der alljährliche Netzbetreiber-Test von Connect, der vor kurzem veröffentlich wurde. Klar, auch hier landet E-Plus auf dem 4. und damit letzten Platz – ABER … und dieses „aber“ muss man wirklich groß schreiben – bekommt E-Plus bestätigt, dass sie mit ihrer Strategie richtig zu liegen scheinen.

Gegenüber 2009 konnten z. B. die durchschnittlichen Datenraten um ca. 70 % gesteigert werden. Beim wichtigen Faktor für ein gutes Kundenerlebnis, den Erfolgsraten für den Aufruf von Internet-Seiten sowie den E-Mail- und Datei-Download, liegt die E-Plus Gruppe beim Connect-Test mit 98,3 bzw. 96,7 Prozent gleichauf bzw. sehr nahe beim Wettbewerb.

Der Connect-Test bewertet die Strategie von E-Plus sehr positiv: „Sollten die Grünen in den nächsten Jahren kontinuierlich über 500 Millionen Euro pro Jahr ins Netz investieren und sollten Thorsten Dirks und seine Mannschaft bei den Verhandlungen mit den Infrastrukturherstellern Geschick zeigen, so könnte sich das Bild ähnlich wandeln wie es sich in den letzten beiden Jahren bei O2 gewandelt hat.“ (auch aus dem Testbericht). Genau das hat E-Plus vor, wenn sie sagen, bis Ende 2012 das beste Netz in Deutschland für den Massenmarkt werden zu wollen.

Rainer
BASE-Netzbotschafter
base-netzbotschafter.de

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