genius-t925-1Seit ungefähr drei Wochen habe ich nun schon die Genus Traveler T925 im Dauertest. Stehts habe ich die Maus bei mir denn bei meinem täglichen Gebrauch meines Notebooks und teilweise auch bei dem des Netbooks ist das auch bitter nötig. Zwar funktionieren die Touchpads der beiden Geräte auch super doch mit einer Maus ist man weit aus schneller unterwegs. Und da ich schon etwas länger auf der Suche nach einer ordentlichen Notebook / Netbook Maus bin, wurde mir freundlicherweise die T925 zum Testen bereit gestellt.

Eines der besonderen Merkmale dieser Maus ist dass fehlende Scollrad. Dieses ist mit einem sogenannten Opto-Wheel, ein optischer Sensor der an Stelle des nervend und ratternden Scrollrades platziert ist. Soweit klingt das alles schon mal super doch das Touch-”Scrollrad” hat noch weit mehr drauf. Damit ist es sogar möglich auf Webseiten nicht nur horizontal oder vertikal zu Scrollen sondern auch diagonal.

Für manch einen mag das ein tolles Feature sein aber für mein Einsatzgebiet konnte ich diese Extras im Alltag leider nicht gebrauchen.

Was auch nach einiger Zeit des Scrollens etwas stört: Wenn der Finger zu fettig oder zu verschwitzt ist muss man schon mal etwas mehr druck auf den Sensor geben und wenn der Finger etwas zu rocken ist fällt es einem doch ein wenig schwerer durch ein Dokument oder eine Seite zu scrollen.

Desweiteren befinden sich auf der linken und rechten Seite der Maus noch zwei Tasten mit denen man den zweistufen Turboscroll nutzen kann. Besonders dieses Feature war während der täglichen Arbeit sehr nützlich. Beim Scrollen durch Word-Dokumenten mit mehr als 100 Seite viel es mir um einiges leichter und vor allem ging es auch schneller.

Der Nachteil an den beiden seitlichen Tasten ist aber deren Platzierung denn oftmals muss man seine Hand doch etwas verreken um während des Arbeitens an eine der beiden Tasten zu kommen.

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Auf diesem Bild sieht man das alternative Scrollrad sowie eine der seitlichen Turboscroll-Tasten.

Besonders gelungen finde ich bei der Genius T925 das Batteriefach welches sich nicht, wie bei den meisten Mäusen, and der Unterseite der Maus befindet. Dazu muss man zwar an der Unterseite einen kleinen Hebel in bewegung setzten doch dann klappt auch schon der gesamte obere Deckel nach oben. Hat irgendwie was von einem Kofferraum. Und wie das so ist mit einem Kofferraum kann man da natürlich noch was verstauen und so auch bei der T925. Dort lässt sich problemlos der USB-Mini Empfänger, welcher mit 2,4 GHZ funkt, verstauen. Auch das hat im Alltag viel geholfen und die Gefahr den Mini Empfänger zu verlieren wird auch geringer.

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Der Laser der Maus leistet mit seinen 1600 dpi auch sehr gute Arbeit und funktioniert auf erstaunlich vielen Untergründen. Getestet habe ich die Maus als erstes auf meinem Schreibtisch aus Holz (den auf den Fotos) und dort klappte natürlich alles reibungslos. Aber auch im Bett auf meiner Seidenbettwäsche hatte der Laser keine Probleme und diese Tatsache verblüffte mich dann doch sehr.

Während den ganzen 3 Wochen musste ich nicht einmal die beiden AA Batterien wechseln.

Vorteile der Genius T925:

  • gute Form, passt für Rechts- und Linkshänder
  • guter Laser für viele Untergründe
  • leicht
  • Stauraum für den Mini USB Empfänger
  • alternatives Scrollrad
  • leises Klicken

Nachteile:

  • etwas schlecht platzierte Zusatztasten
  • Das Touchscrollrad ist manchmal schwerer, manchmal leichter zu bedienen
  • nur in einer Farbvariante erhältlich

Fazit:

In den 3 Wochen in denen ich nun die T925 getestet habe gab es keine sonderlichen Ausfälle oder andere Vorkomnisse. Die Batterien halten immer noch, auch wenn ich mal den On/Off-Schalter an der Unterseite vergessen habe. Zum Preis von etwa 25 € kann ich diese Maus mit gutem Gewissen weiterempfehlen. Besonders gefallen hat mir das Touchscrollrad welches trotz schweiß oder trockenem Finger richtig spaß gemacht hat und zudem einfach lautlos ist.

Weitere Details gibt es auf der Genius-Produktseite.

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